Stadtarchiv
Ein
Ort, wo Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gemeinsam bestehen: Unser
Stadtarchiv
Das Stadtarchiv kümmert sich um
das Schriftgut der Stadtverwaltung und um vielfältige Bestände, die die
Geschichte unserer Stadt betreffen. Selbstverständlich müssen auch diese
ständig aktualisiert werden, um das Geschehene für zukünftige Generationen
festzuhalten. Eine weitere Aufgabe des Stadtarchives besteht darin, die
Geschichte Liezens im Rahmen von Vorträgen, Rundgängen und Publikationen zu
vermitteln.
Übersicht Bestände: Archiv des Rathauses, Archiv von Stadtmarketing und Tourismusverband, Vereins-Unterlagen, Sammlung historischer Fotos von Liezen, chronologische Sammlung von Zeitungsausschnitten über Liezen, Sammlung von Unterlagen zum Liezen-Lexikon, Sammlung von Fotos und Filmen von Foto Baumgartner, Urkunden, Zeitschriften, Bilder, Zeitungsberichts-Sammlung Roland Pirkenau.
Wir freuen uns über Ihre Unterstützung: Fotos, Dokumente usw. über Liezen können im Archiv abgegeben und nach erfolgter Digitalisierung wieder mitgenommen werden.
Das Stadtarchiv steht grundsätzlich der gesamten Bevölkerung zur Verfügung. Für seine Benützung ist eine Terminvereinbarung mit Schilderung des Anliegens notwendig.
Ebenso bietet das unten angeführte Online-Archiv mit seinen Suchfunktionen die Möglichkeit, unsere Stadt besser kennenzulernen. Wir wünschen viel Freude beim Eintauchen in Liezens Geschichte!
Kontakt:
Mag.a Katharina Ernecker
STADTARCHIV
Stadtgemeinde Liezen
Kulturhausplatz 2
A-8940 Liezen
+433612 228 811 80
stadtarchiv@liezen.gv.at
Geschichte des Stadt-Archives Liezen: 1964 durch Stadtamtsdirektor Rudolf Polzer angelegt. Nach seiner Pensionierung ehrenamtliche Weiterführung bis zu seinem Tode im Jahr 2005. Danach Weiterführung, Einführung der elektronischen Speicherung und Übersiedlung in die nunmehrigen Räumlichkeiten in der Volksschule durch seinen Nachfolger, Stadtamtsdirektor i.R. Karl Hödl. Im Dezember 2022 erfolgte die Übergabe der Archivleitung an Mag. Katharina Ernecker.
GebäudePesendorfer Kreuz
- Errichtet
- 25.06.1843
- |
- Adresse
- Selzthaler Straße
- |
- Lage
- Am Rande der Torfstecherei in der Gemeinde Selzthal, aber auf Liezener Gemeindegebiet südlich der Straße nach Selzthal.

Ein ca. 4 m hohes Gusseisenkreuz an der nördlichen Straßenseite der Schoberpassstraße B 113 zwischen Liezen und Selzthal aufgestellt, gefertigt 1827 in der Mariazeller Gusswerkstätte.
An den 4 Seiten des Postaments befinden sich in Gussausführungen folgende Inschrift:
Vorderseite:
Hier stehe ich. Rings um mich ist alles Allmacht! Ist alles Wunder! Mit tiefer Ehrfurcht schau ich die Schöpfung an! Denn du! Namenlosester, du! Erschufst sie!
Rückseite:
Die hiesige Dorfstecherey wurde von Josef Pesendorfer, Herrschaften- Eisenwerks- und Bleiweisfabrik-Inhaber zu Rottenmann, errichtet im Jahre 1827.
Linke Seite:
Ja, ja mein Geist! Erheb in laut der unseren Erdenball gebaut, erfreu, solang es ihm gefällt, dich an den Anblick seiner Welt.
Rechte Seite:
Dir, Gott wird nicht gedienet, noch wird dein Zorn gesühnet, allseelig höchstes Gut! Sich selber baut die Himmelsleiter, wer hält von Geist und Herzen heiter, nach Deinem Willen tuth!
Aufgestellt am 25.06.1843 am Rande der Dorfstecherei des Herrn Josef Pesendorfer am Gampermoos. Hammergewerke Josef Pesendorfer begann im Jahre 1827 am Gampermoos mit dem Ausstechen des Moores, um mit dem getrockneten Torf seine Schmelzöfen in den Pesendorfschen Werken in Rottenmann zu beheizen. Diese neu erschlossene Energiequelle brachte den Eisenwerken in Enns- und Paltental einen neuen Aufschwung. Am 23.08.1891 wurde das Kreuz nach einer gründlichen Restaurierung anlässlich des 100. Geburtstages von Josef Pesendorfer erneut geweiht.
Das Kreuz wurde mit Bescheid vom 05. Oktober 1988 unter Denkmalschutz gestellt.
Nach neuerlicher Restaurierung am 12.09.1997 feierlich geweiht und am heutigen Standort neben der Schoberpassstraße B 113 ca. 3 Kilometer von Liezen in Richtung Selzthal entfernt aufgestellt.
SonstigesOberbichler Gebrüder KG
- Von
- 1911
- |
- Bis
- 2019
1911 gegründet von Liberat Oberbichler. Bis 1920 führte das Geschäft ausschließlich Fahrräder und Bestandteile, auch Reparaturen wurden erledigt. Im Jahr 1921,nach dem Erwerb des Hauses Hauptstraße 27, wurde das Geschäft auf Elektrowaren und Installationen erweitert. 1946 trat die nächste Generation im Betrieb an und 1953 wurde eine OHG gegründet. 1970 trat die dritte Generation in den Betrieb ein und im Pyhrnpark wurde ein modernes Ton- und Fernsehstudio errichtet. 1975 waren 24 Arbeiter und Angestellte beschäftigt.
Inhaber: Wolfgang und Ing. Franz Oberbichler
Elektro, Radio, Fernsehen.
Standort: Hauptstraße 27.
SonstigesSportclub Liezen - Sektion Fußball
- Ab / Am
- 1925
Der Vorgängerverein des Sportclub Liezen war der Allgemeine Sportverein ASC, entstanden 1925 mit seiner ersten Sektion Fußball, unter der Führung von Rudolf Dunkel durch Zusammenschluss mit dem Rodelverein.
Im Rahmen der Feierlichkeiten "80 Jahre SC Liezen" wurde erstmals ein Kleinfeldturnier ausgetragen. 11 Teams aus der Steiermark und Kärnten boten Fußball "vom Feinsten" und begeisterten die Fans.
Eröffnung des Fußballplatzes
- 12.09.1926
Gekürzte Wiedergabe aus dem Tagebuch von Erich Wakonigg (Sohn des damaligen SC-Obmannes):
Was Liezen noch nie gesehen hat, sollte heute ausgetragen werden: „Ein Fußballwettspiel". Der voriges Jahr neu gegründete „Sportverein Liezen" hat einen Sportplatz erworben und heute war Eröffnung desselben mit einem Wettspiel „D. Sportverein Leoben" gegen „Sp. Lz.". Das Wetter war soweit günstig, nur ging ein scharfer Ostwind, der das Spiel etwas beeinträchtigte.
In der 1. Halbzeit hatten die Liezener Gegenwind und konnten trotz guten Spiels kein Tor erreichen, hingegen die Leobener 4 : (0). In der 2. Halbzeit wars günstiger und es zeigte sich gleich, dass auch die Liezener den Leobenern ebenbürtig waren. Wir erreichten 4, die Leobener noch 2 Goals. Besonders Olbricht, Aigner, Pokorny und 1 Kapfenberger beherrschten das Feld. Die Liezener konnten mit ihrem Erfolg, obwohl sie unterlegen waren, zufrieden sein, denn es gab bestimmt interessante Momente, die auch ein Laie im Fußballspiel (wie ich) würdigen musste.
Quelle: 4. Tagebuch von Erich Wakonigg, ab 1926, Seite 7.
(Nachtrag von Karl Hödl am 21.12.2021)
Ankauf des Grundstückes
- 1926
Bereits 1926 wurde von Dr. Theodor Dumba ein 20.000 m2 großes Grundstück im Südwesten von Liezen um 2.178,60 Schilling angekauft, das heute noch als Sportanlage dient.
Zusammenschluss mit anderen Vereinen
- 1934
1934 schlossen sich über Anregung von Dir. Ferdinand Steinacher, Franko Vasold, Franz und Fritz Wakonigg und Rudolf Dunkel der Sportverein Liezen mit seinen Sektionen Fußball und Rodeln mit dem Schiclub Liezen zusammen und bildeten den Allgemeinen Sportclub Liezen.
1939 bis 1945
- 1939
1939 wurde der SC LIEZEN aufgelöst, es gingen in den Kriegswirren auch viele Aufzeichnungen über die ersten Jahre des SC LIEZEN verloren.
Nach dem Krieg im Jahre 1945 wurde der Fußballplatz in mühevoller Handarbeit wieder instand gesetzt. In einem der ersten Spiele nach dem Krieg siegte der SC LIEZEN gegen Rottenmann auswärts mit 8 : 1.
1948 bis 1952
- 1948
1948 wurde der Sportplatz offiziell eröffnet. Der Vorgängerverein der heutigen Salzburger Austria, SSK Salzburg, gastierte zum Eröffnungsspiel in Liezen. Einen ersten sportlichen Höhepunkt gab es in der Saison 1948/49. Die Mannschaft des SC LIEZEN wurde Fußballmeister des Enns- und Paltentales.
Anfang der 50-er Jahre wurde der Sportplatz an der Döllacher Straße im Zuge von Kanalisationsarbeiten neu angelegt und die Holztribüne errichtet.
Vereinsabzeichen und Namensgebung
- 1952
1952 entwarfen Werner Ochnitzberger und Gert Aigner das Vereinsabzeichen, das bis heute das "Markenzeichen" des SC LIEZEN geblieben ist.
1952 hatte sich der damalige ASK mit dem Turnverein Arndt zusammengeschlossen und nannte sich von nun an SC Liezen.
Sektionsleiter
- 1960
Bisher übten - soweit bekannt - folgende Personen die Funktion eines Sektionsleiters der Sektion Fußball des Sportclubs Liezen aus:
1960 - 1962: Viktor Deli
1962 - 1969: Hans Zotter
1969 - 1976: Heinz Heschl
1976 - 1980: Franz Gaig
1980 - 1981: Rainer Kalchgruber
1981 - 1991: Hans Pamberer
1992: Herbert Walter
1993 - 2004: Michael Lammer
2004 - 2005: Johann Jansenberger
2008 - 2010: Herbert Waldeck
2010 - Juni 2017: Werner Rohrer
2017.07 - Juni 2019: Klaus Hoinig
Ab Juni 2019 wird in zwei Bereiche aufgesplittert:
Bereich Sport: Bereich Wirschaft:
2019.06 - Christian Stangl 2019.06 - Harald Lemmerer
Aufstieg in die Unterliga
- 1963
1963 gelang der Aufstieg in die Unterliga Nord. Damit spielte der SC LIEZEN erstmals in der zweithöchsten Spielklasse der Steiermark.
1967 bis 1970
- 1967 - 1970
In den Jahren 1967 bis 1970 bot der SC LIEZEN den Fußballfans im Ennstal Gastspiele von internationalen und nationalen Spitzenklubs (Austria Wien, Wacker Innsbruck, Slovan Bratislava, Dukla Prag). Folgende Spiele fanden - ohne Anspruch auf Vollständigkeit - statt:
31.07.1967: Liezen - Austria Wien 1 : 4 (1 : 2)
Mai 1970: SC Liezen - Dukla Prag 0 : 5 (0 : 2)
1968 verhinderte nur ein Punkteverlust in der letzten Runde den Aufstieg in die Landesliga, was den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte dargestellt hätte.
Trainer
- 1979
In den 60er und 70er Jahren waren folgende Trainer beim SC Liezen tätig, bei denen der genaue Zeitraum nicht bekannt ist:
Bernhard Fritz
Dr. Scomogy
Fr. Kovacic
Anton Vogel
Gert Schieler
Seit 1979 übten folgende Personen die Funktion eines Trainers der Sektion Fußball des Sportclubs Liezen aus:
1979 - 1980: Kalcher
1980 - 1981: Stieg
1981 - 1982: Vogel
1982 - 1984: Bacher
1984 - 1986: Ehgartner
1986 - 1987: Köck / Johann Jansenberger
1987 - 1988: Johann Jansenberger / Lechner
1988 - 1989: Ehgartner
1989 - 1990: Ehgartner / Bacher
1990 - 1992: Bacher
1992 - 1993: Köberl
1993 - 1995: Johann Jansenberger
1995 - 1996: Zach
1996 - 1997: Bacher
1997 - 1998: Bacher / Ehgartner
1998 - 2000: Ehgartner
2000 - 2001: Ehgartner / Grugger
2001 - 2002: Eder
2002 - 2003: Johann Jansenberger
2003 - 2004: Johann Jansenberger / Mussnig / Schmied
2004 - 2005: Schmied / Wirth
2005 - 2007: Wirth
2007 - 2008: Jantschgi
2008 - 2009: Knapp
2009 - 2010: Gernot Stradner
- 2014: Gernot Stradner
2014 - 2015: Richard Niederbacher
2015 - 2016: Hermann Zrim
2016 - Manfred Unger
2018 - 2018: Jürgen Aufinger
2018 - Nermin Iljazovic
2019 - 2019: Gerhard Vidovic
2019 - : Slaven und Iwan Biljesko
Umbau des Platzes
- 1979
In den Jahren 1979/80 wurde der SC-Platz umgebaut und modernisiert. Für die Beschaffung der finanziellen Mittel wurde eine Bausteinaktion durchgeführt.
Auf- und Abstiege
- 1982
In der Saison 1982/83 gab es wieder einen Aufstieg in die Unterliga zu feiern und gleich im Herbst darauf konnte die Mannschaft Herbstmeister werden. Es folgten wechselvolle Jahre mit Auf- und Abstiegen, jedoch mußte der SC LIEZEN nie in den "Fußballkeller" (letzte Klasse) absteigen. In diesen Jahren gab es auch immer wieder denkwürdige Derbies.
Vereinszeitung
- 1992
Im Jahr 1992 erschien anläßlich der Weihnachtsfeier die erste Ausgabe der Vereinszeitung "blickpunkt Fußball", die von Sektionsleiter Michael Lammer und Chefredakteur Franz Lyssy herausgegeben wird. Diese Zeitung hat sich zu einem sehr beliebten Informationsmedium in der SC-Familie entwickelt.
Tribünenbrand
- 1996
Am 11.12.1996 brannte die Tribüne bis auf die Grundmauern nieder. Nach Planung von Gerhard Scherer wurde eine Tribüne in Massivbauweise und Holzaufbau errichtet. Gleichzeit errichtete die Stadtgemeinde am Platz eine Leichtathletikanlage. Die Eröffnungsfeierlichkeiten fanden am 09.09.2000 statt.
SC-Hymne

- 2006
9. Hallenmasters
- 2008
Liezener Teilerfolg
- 10.2009
Aufstieg in die Landesliga
- 2009
Mit einem 5:1-Erfolg über den ASV Bad Mitterndorf konnte bereits zwei Runden vor Ende der Meisterschaft das langersehnte Ziel, der Meistertitel in der Oberliga Nord und somit der Aufstieg in die Landesliga, fixiert werden. Das Projekt „Landesliga“ begann unter dem damaligen Trainer Alfred Wirth bereits im Jahr 2006 mit dem Meistertitel in der Unterliga Nord A. Bereits im ersten Jahr nach dem Aufstieg in die Oberliga konnte hinter der Mannschaft von Amateure Kapfenberg der Vizemeistertitel erreicht werden. Auch im darauffolgenden Spieljahr verfehlte der SC KNAUF Liezen nur knapp den Aufstieg in die Landesliga und wurde hinter dem SC Bruck abermals Vizemeister.
Trotz des zweimaligen Scheiterns wurde das Ziel des Aufstiegs in die Landesliga beharrlich weiterverfolgt. Und so konnten im heurigen Jahr die Früchte der langjährigen konsequenten Aufbauarbeit geerntet werden. Einen der größten Anteile an diesem großartigen Erfolg hat wohl der Präsident des SC KNAUF Liezen, Leo Meixner, der bereits beim Antritt seiner Präsidentschaft im Jahr 2004 den Aufstieg in die höchste steirische Spielklasse als das erklärte Ziel formulierte. Besonders seinem unermüdlichen Engagement, insbesondere bei der Gewinnung von Sponsoren, ist es zu verdanken, dass dieses hochgesteckte Ziel auch tatsächlich erreicht werden konnte. Anlässlich der offiziellen Meisterfeier am 13. Juni 2009 im SC-Stadion wurde Leo Meixner dafür von Bürgermeister Rudi Hakel mit der Liezener Medaille in Silber geehrt. Begleitet wurde der Präsident bei der Umsetzung dieser Leistungen von vielen engagierten, ehrenamtlich tätigen Funktionären, den Trainern Alfred Wirth, Gottfried Jantschgi und letztendlich Stefan Knapp sowie den ehrgeizigen Spielern der Kampfmannschaft und nicht zuletzt auch vor allem von den treuen Fans des SC KNAUF Liezen.
Oberliga
- 2009
Spielsaison 2010/11
- 03.08.2010
Sektionsleiter ist Werner Rohrer.
Trainer ist Gernot Stradner.
Die Mannschaft besteht aus:
Tor: Jürgen Waltenhofer und David Gabriel.
Verteidigung: Erwin Götzenauer, Christian Stangl, Christian Neuper, Heinrich Wallner, Jakob Semler, Christoph Rindler.
Mittelfeld: Dumitru Pirvu, Alfred Müller, Martin Neuper, Alexander Neuper, Thomas Rabl, Julian Bachler.
Angriff: Daniel Haynie, Daniel Habeler, Markus Haider.
85-Jahr-Feier
- 02.10.2010
Zu Beginn der Saison 2010/11 war der SC Liezen längere Zeit sensationell Tabellenführer in der Landesliga. Die 85-Jahr-Feier des Vereines sollte durch einen Heimsieg gefeiert werden. Aber es kam anders. Wildon (in der Tabelle am 11. Platz) feierte in Liezen (4. Tabellenplatz) einen 5 : 2 Auswärtssieg. Die "Kleine Zeitung" schrieb, dass bei den Hausherren statt Partystimmung eine Katerstimmung herrschte.
Testspiel gegen AS Roma
- 11.08.2012
Spielsaison 2017/18
- 2017 - 2018
Generalversammlung
- 09.2023
Partnerschaft mit dem SK Rapid Wien
- 2023
Quelle: Zeitung Woche vom 17./18.05.2023, Seite 42.
Verfasser: Karl Hödl, 23.05.2023
Steiner Wilfried GmbH neuer Hauptsponsor des SC Liezen
- 08.2025
Wilfried Steiner, Geschäftsführer des Familienbetriebs: "Es ist uns eine Ehre, die Jugend des SC Liezen zu unterstützen. Wir glauben an die Kraft des Sports, Werte wie Teamgeist, Verlässlichkeit und Einsatzwillen zu vermitteln - Eigenschaften, die auch in unserem Handwerk tagtäglich zählen."
Quelle: Enns Seiten vom 20.08.2025, S. 9.
SonstigesBundes-Bildungsanstalt für Elementarpädagogik
- Ab / Am
- 1978
Gegründet 1978 als Bundesbildungsanstalt für Kindergärtnerinnen mit 4 Schulstufen zunächst als Expositur der BBAKIP Judenburg mit einer Klasse. Provisorisch zunächst im späteren Übungskindergarten in der Nikolaus-Dumba-Straße untergebracht. Mit Beginn des Schuljahres 1979/80 Übersiedlung in das Bundesschulzentrum am Dr.-Karl-Renner-Ring. Die Bezeichnung wurde 2016 von bis dahin Bundes-Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik auf Bundes-Bildungsanstalt für Elementarpädagogik geändert.
Seit Herbst 2022 wird im Praxiskindergarten die Betreuung einer Nachmittagsgruppe angeboten.
Maturantinnen 2023
- 2023
Folgende Schülerinnen und Schüler legten 2023 die Matura ab:
Ausgezeichneter Erfolg:
Lea Rebhandl
Guter Erfolg:
Lena Aigner, Michelle Einzinger, Viktoria Gindel, Angelina Perner
Bestanden:
Lena Antensteiner, Elise Beqiri, Anna Bruckgraber, Lena Marlen Bürgler, Anna Lena Daum, Tatjana Dudic, Lorena Duller, Simone Fink, Anja Horn, Christoph Jug, Marina Kapeller, Sarah Koinegg, Niklas Kolar, Anja Lödl, Emma Macuha, Anna Selene Metschitzer, Denise Reisner, Katja Stocker, Hannah Strimitzer, Valentina Traninger, Elisa Wundersamer
Maturantinnen 2024
- 2024
5A und 5B: Lea Bacher, Christoph Casari, Paula Daum, Florian Fuchs, Leonie Hahn, Nadine Kaspar, Lena Kerschbaumer, Benjamin Lendl, Julia Rieger, Pia Schnell, Anna Tomasic.
Quelle: Kleine Zeitung vom 13.07.2024, Seite 25.
Verfasser: Karl Hödl, 19.07.2024.
Maturantinnen 2025
- 2025
Viel zu feiern gab es 2025 an der BAfEP Liezen: Die 5. Klasse erhielt im
Rahmen einer feierlichen Zeremonie ihr Reife- und Diplomprüfungszeugnis.
Auch beide Jahrgänge des Kollegs für Elementar- und Sozialpädagogik
schlossen ihre Diplomprüfung erfolgreich ab.
Absolvent*innen BAfEP:
Altan Angelina, Dautaj Diona, Eberhardt Katharina, Felsner Anja, Gürtl Helene, Hager Xenia, Helpferer Elly, Hillbrand Stefanie, Hintsteiner Lara, Langanger Sophie, Lechner Selina, Leyendecker Lenja, Mitterhofer Sara, Moser Herbert, Neuper Eva, Neururer Emily, Oblak Lisa, Pöchacker Leonie, Rappold Laura, Riegler Sarah, Ringdorfer Judith, Schauer Hannah, Schüller Thomas, Schwarzkogler Franziska, Stieg Sophia, Thaqi Leona, Weisz Viktoria, Wimberger Johanna, Windhager Elisa, Zabresky Anna
Absolventinnen Kolleg für Elementarpädagogik:
Berger Jasmin, Berger Julia, Boniakowski Tamara, Bröckel Sabine, Feuchter Heike, Grahic Amela, Gstir Johanna, Hofer Christina, Maxones Hazreta, Menneweger Elisa, Menyhay Melanie, Ogertschnig Sandra, Plank Denise, Pötsch Daniela, Schlömmer Karina, Schmid Yvonne, Schwab Margit, Schweiger Bianca, Segl Sabine, Zeiringer Irene
Absolventinnen Kolleg für Sozialpädagogik:
Herdlicka Petra, Huber Sarah, Koc Selcan, Lambrecht Marlies, Lammer Iris, Singer Hannah, Szanyi Rita, Wenegger Jacqueline, Kühberger Alexandra
Quelle: https://bafep-liezen.at/news/feierliche-verabschiedung-der-maturant-innen-und-studierenden-unserer-kollegs
Verfasser: Karl Hödl, 07.07.2025
Neues Weiterbildungsangebot - Hortpädagogik
- 2026
Neu ist das Kolleg für Hortpädagogik zur professionellen Betreuung von Schulkindern im Alter bis 15 Jahren. Zugangsvoraussetzung ist die Ausbildung in Elementarpädagogik. Der zwei Semester lange Lehrgang verbindet Theorie mit Praxis und findet berufsbegleitend statt. Die Schwerpunkte liegen auf Hortdidaktik, spezifischer Pädagogik für Schulkinder sowie Lernhilfe in Deutsch, Mathematik und Englisch.
Quelle. Der Ennstaler vom 20.03.2026, S. 10.
GebäudePyhrnstraße 07 a
- Adresse
- Pyhrnstraße 7 a
- |
- Lage
- Ehemalige Hausnummer Liezen 88 mit der Bezeichnung Platzer am Pichl.
Abbruch
- 03.2026
SonstigesDorf Liezen
- Ab / Am
- 2026
Der ehemalige Liezener Landwirt und Gemeinderat der Grünen, Josef Gruber, hatte die Idee, auf seinem Grundstück am Oberdorfer Weg 4 eine Reparaturwerkstatt mit der Bezeichnung "Reparaturcafe" und "Dorf Liezen" einzurichten und allen interessierten Personen anzubieten, die entweder etwas zu reparieren haben oder selbst gerne reparieren möchten. Untergebracht ist das "Dorf Liezen" in einem 24 m² großen Holzgebäude mit Sitzecke und Ofen, Geschirr und Werkbank. Eröffnen möchte er das Reparaturcafe im Mai 2026, wenn es wärmer ist.
SonstigesCafé Central
- Ab / Am
- 19.03.2026
Eigentümer des Lokals (ehemals Café Konrad) mit Standort Hauptplatz 3 sind Petra Reiter-Walcher und Andreas Walcher, die es umfassend sanierten und modernisierten.
Betreiber sind Stephan und Anita Lechner, ihr Angebot reicht vom klassischen Kaffeehaussortiment mit Mehlspeisen über eine Auswahl an Bargetränken bis hin zu kleinen Frühstücksvariationen.
Öffnungszeiten:
Mo, Di: 08:00 - 19:00 Uhr
Mi, Fr, Sa: 08:00 - 21:00 Uhr
Do: 08:00 - 13:00 Uhr
So: geschlossen
Instagram: cafecentralliezen3
Facebook: Cafe Central Liezen
SonstigesStadtapotheke
- Ab / Am
- 26.11.1994
Inhaberin 26.11.1994 - 10.12.2024: Dr. Mag. Brigitte Holzmann
Standort: Ursprünglich Hauptstraße 30, seit Oktober 2016 im neu errichteten Einkaufszentrum ELI, Salzburger Straße 1.
Inhaberin ab 11.12.2024: Mag. pharm. Christina Berger
Christina Berger von der Stadtapotheke zur Apothekerin des Jahres gewählt
- 09.2025
Mag. pharm. Christina Berger, Konzessionärin der Stadtapotheke im ELI wurde mit der renommierten Auszeichnung „Apothekerin des Jahres" geehrt. Beim Online-Voting gingen rund 14.000 Stimmen Stimmen für die 35-jährige aus Hall bei Admont ein.
Quelle: Mein Bezirk vom 01./02. Juni 2025.
Apotheken-Automat
- 03.2026
Nachdem die Löwenapotheke in der Ausseer Straße ihren Service um einen 24/7 Automaten für medizinische Produkte erweiterte, folgte die Stadtapotheke im ELI diesem Beispiel. Der Automat wurde außerhalb des ELIs aufgestellt, um unabhängig von den Öffnungszeiten des Gebäudes den Verkauf zu ermöglichen.
Quelle: Mein Bezirk vom 18./19.03.2026, Titelseite.
SonstigesMaier Dach
- Ab / Am
- 2000
Dachdecker-Meisterbetrieb mit Standort Grimminggasse 5.
Firmeninhaber Bruno Maier.
2026: Egon Hierzegger und Christian Hollinger, Obmann und Leiter der Regionalstelle der Wirtschaftskammer, gratulierten Bruno Maier zum 25-Jahre-Jubiläum des Betriebes in Liezen.
SonstigesSchuhhaus Schupfer
- Ab / Am
- 1966
1929: Adolf Schupfer eröffnet eine Maßschuhmacherei in Rottenmann.
1938: Erwerb des Hauses Rottenmann 60 und Beginn des Schuhhandels neben der Schuhmacherwerkstätte.
1952: Beginn der Schuhmacher- und Handelslehre des Nachfolgers Fridolin Schupfer.
1962: Adolf Schupfer wird Mitglied der Ring Schuh- Einkaufsgenossenschaft, damals Österreichs größte Schuhverbandsgruppe.
1966: Fridolin Schupfer übernimmt die Firma und eröffnet die Zweigstelle in Liezen, Hauptplatz 5.
1982: Einstieg der Tochter Gabriele Draxler in die Firma.
1987: Beginn der Handelslehre von Sohn Klaus Schupfer in der Firma.
1988: Gründung einer GmbH, in welcher Gattin Christiane, Tochter Gabi und Sohn Klaus in die Firma eingebunden werden.
1999: Firmenchef Fridolin Schupfer geht in den Ruhestand und übergibt Gabi und Klaus die Firma in die nun 3. Generation.
2002: Ausscheiden von Gabriele Draxler aus der Firma.
2002: Eröffnung eines Onlineshops speziell für Feuerwehr Wettkampfschuhe.
2005: Ausscheiden von Christiane Schupfer. Die GmbH wurde aufgelöst und in ein Einzelunternehmen umgegründet. Klaus Schupfer ist nun alleiniger Firmeninhaber.
2010: Erweiterung des Onlineshops, damit wird der grenzenlose Handel im deutschsprachigen Raum ermöglicht.
2013: Übersiedlung der Filiale auf den neuen Standort Fronleichnamsweg 4 (vormals Huemer und dann Höpflinger).
2026: Egon Hierzegger und Christian Hollinger, Obmann und Leiter der Regionalstelle der Wirtschaftskammer, gratulierten Klaus und Petra Schupfer zum 20-Jahre-Jubiläum des Betriebes in Liezen.
20 Jahre Schupfer Schuhe
- 2026
Anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Einzelunternehmens Schupfer Schuhe in Liezen wurde dem Betrieb eine Jubiläumsurkunde der Wirtschaftskammer Steiermark überreicht. Die feierliche Ehrung erfolgte durch Regionalstellenobmann Egon Hierzegger und Regionalstellenleiter Christian Hollinger an Klaus Schupfer, Inhaber des Unternehmens, am Standort Fronleichnamsweg 4 in Liezen.
Obwohl das Einzelunternehmen 2005 gegründet wurde, blickt die Familie Schupfer auf eine weit längere Tradition im Schuhhandel zurück. 1929 eröffnete Adolf Schupfer in Rottenmann eine Maßschuhmacherei und erweiterte 1938 sein Geschäft mit dem Handel von Schuhen. Sohn Fridolin Schupfer trat 1952 in die Lehre ein, übernahm die Firma 1966 und eröffnete gleichzeitig eine Zweigstelle in Liezen. In den folgenden Jahrzehnten wurden Tochter Gabriele Draxler und Sohn Klaus in die Unternehmensführung eingebunden, und 1988 wurde die Firma als GmbH organisiert. Nach dem Ruhestand von Fridolin Schupfer ging das Unternehmen in die dritte Generation, bis 2005 Klaus Schupfer das Einzelunternehmen übernahm. Seit 2010 führt er das Geschäft gemeinsam mit Petra Schupfer.
2013 wurde der moderne 200 m² große Mehrmarkenstore am Fronleichnamsweg eröffnet, der bis heute das Zentrum des Schuhhandels bildet. Besonderen Fokus legt das Einzelunternehmen seit 2002 auf den Onlineshop für Feuerwehr-Wettkampfschuhe.
Das Einzelunternehmen wird von Klaus Schupfer und Petra Schupfer gemeinsam geführt und steht seit zwei Jahrzehnten für hochwertige Produkte, persönliche Beratung und ausgezeichneten Service.
Die Wirtschaftskammer würdigte mit der Jubiläumsurkunde für 20 Jahre nicht nur die Beständigkeit des Betriebs, sondern auch die lange Tradition der Familie Schupfer in der regionalen Schuhbranche.
Regionalstellenleiter Christian Hollinger betonte anlässlich der Ehrung:
„Schupfer Schuhe steht beispielhaft für unternehmerische Kontinuität, Innovationskraft und gelebte Regionalität. Über Generationen hinweg wurde hier nicht nur Fachkompetenz im Schuhhandel aufgebaut, sondern auch ein starkes Vertrauensverhältnis zur Kundschaft entwickelt. Gerade in Zeiten struktureller Veränderungen im Einzelhandel sind Betriebe wie dieser ein wesentlicher Stabilitätsfaktor für unseren Wirtschaftsstandort im Raum Liezen. Das Engagement und die konsequente Weiterentwicklung des Unternehmens verdienen höchste Anerkennung."
Quellen: Lifestyle+ Nr. 387, März 2026, S. 17.
https://www.arf.at/2026/02/12/20-jahre-schupfer-schuhe-jubilaeum-eines-traditionsreichen-schuhhandels-in-liezen/ (Stand: 05.03.2026)
SonstigesGewerkschaft öffentlicher Dienst
In der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst sind Bedienstete des Bundes sowie der Länder organisiert. Bedienstete der Gemeinden und Städte gehören zwar auch zum öffentlichen Sektor, sind aber der eigenen Fachgewerkschaft Younion zugehörig. In Liezen sind dadurch vor allem Beamte und Vertragsbedienstete in Behörden (Bezirkshauptmannschaft, Finanzamt, Vermessungsamt, Baubezirksleitung usw.), im Sicherheitswesen (Polizei) und im Bildungswesen (Schulen) Mitglieder dieser Gewerkschaft.
Aus einem Schreiben mit der Einladung zu einer Jubilarehrung am 01.12.2006 im Hotel Karow ist ersichtlich, dass damals Mag. Herwig Aigner Bezirksgruppenobmann und Mag. Ulrike Kremser Schriftführerin waren.
Beim Bezirksgruppentag 2026 in Wörschach wurde Herwig Aigner als Vorsitzender und sein bisheriger Stellvertreter Andreas Leeb wiedergewählt.
SonstigesAutohaus Knauss in Weißenbach
- Ab / Am
- 03.10.2003
Am 3. Oktober 2003 wurde das Autohaus von Jörg Knauss an der Bundesstraße in Weißenbach, Hauptstraße 95, durch Bürgermeister Rudolf Pollhammer und Pfarrer Josef Schmidt feierlich eröffnet. Das Autohaus führte damals PKW der Marke Mazda.
Später übernahm die Firma Knauss auch die Vertretung von BMW. Geschäftsführer waren ab 2021
Gerald Knauss und sein Sohn Hans Knauss, ab 2025 Hans Knauss allein.
Laut Zeitungsbericht wurde die Vertretung von Mazda 2026 beendet und die Vertretung von BYD übernommen.
GebäudeUmspannwerk Weißenbach
- Errichtet
- 1958
- |
- Adresse
- Schalenweg
Das Umspannwerk Weißenbach (Bezirk Liezen) der Austrian Power Grid (APG) ist seit 1958 in
Betrieb und wird von 2025 bis 2029 zukunftsfit gemacht, um auch die nächsten Generationen in der Region sicher mit Strom zu versorgen und erneuerbare Energie österreichweit managebar zu machen. Im Zuge der Generalerneuerung werden in den kommenden Jahren komplexe Arbeiten durchgeführt, die sowohl bautechnische als auch elektrotechnische Maßnahmen auf dem bereits bestehenden Areal der APG umfassen. Die Arbeiten haben Anfang Mai gestartet und laufen bis 2029. Darin enthalten sind u.a. folgende Maßnahmen:
• Erneuerung von neun 220-kV-Schaltfeldern
• Zwei neue 220-/110-kV-Transformatoren
• Errichtung einer Trafo-Löschanlage
• Errichtung einer Lagerhalle
Insgesamt investiert APG rund 45 Millionen Euro in die Modernisierung des Umspannwerks
Weißenbach und damit in eine nachhaltig sichere Stromversorgung der Region und Stärkung des
Standorts.
Die spezielle Lage des Umspannwerks im Hang, die beengten Platzverhältnisse der Baustelle selbst, aber auch die engen An- und Abfahrtswege zur Baustelle erfordern ein gut durchdachtes Logistik- Konzept für diverse Transporte durch den Ort.
Das Umspannwerk Weißenbach ist zentraler Anspeisepunkt für den regionalen Verteilnetzbetreiber
und vor allem auch Anbindepunkt der 220-kV-Ennstalleitung, welche vom Umspannwerk
Weißenbach bei Liezen (Steiermark) bis nach Wagrain (Salzburg) führt und ebenfalls einer
Generalerneuerung unterzogen wird. Die Modernisierung der Ennstalleitung ist ab Mitte 2026 bis
Frühjahr 2028 geplant.
Neuer Transformator
- 02.2026
Das Umspannwerk der Austrian Power Grid (APG), erbaut 1958, wurde generalsaniert. 2025 wurde damit begonnen, 2029 soll die Sanierung abgeschlossen sein. Für Aufmerksamkeit sorgte der Spezialtransport des 10 Meter langen und 230 Tonnen schweren Transformators. Aufgrund des beengten Weges wurde der Trafo mittels einer ferngesteuerten Plattform transportiert. Die Inbetriebnahme soll Mitte des zweiten Quartals 2026 erfolgen.
Quelle: Kleine Zeitung Ennstal vom 20.02.2026, S. 24.
SonstigesStadtwappen
- Ab / Am
- 04.09.1947
Liezen besitzt seit der Stadterhebung im Jahre 1947 ein vom Lehrer Viktor Jabornik entworfenes Stadtwappen. Die Steiermärkische Landesregierung hat der Stadt Liezen mit
Beschluss vom 04.09.1947 das Recht zur Führung eines Stadtwappens
verliehen, welches wie folgt beschrieben wird:
"In einem roten
Schilde erscheint ein sich zweimal windender, ungeflügelter, mit einem
Rückenkamme versehener, goldene Flammen speiender, grünlichgrauer,
golden bewehrter Lindwurm mit goldenen Augen. Den Schildesfuss
durchzieht eine goldene Zinnenmauer mit fünf schwarzen Toröffnungen. Auf
dem Hauptrande des von einer ornamentierten, bronzefarbenen
Randeinfassung umgebenen Schildes ruht eine silberfarbene Mauerkrone mit
drei sichtbaren Zinnen."
Im Zuge der Stadterhebung wurde ein auf Holz gemaltes Stadtwappen überreicht, welches noch immer vorhanden ist und laut Aussage von Prof. Dr. Josef Hasitschka von seiner Großmutter, der Malerin Prof. Martha Snida, gemalt worden ist.
Im Zuge der Zusammenlegung mit Weißenbach bei Liezen mit Wirkung vom 01.01.2015 entstand eine neue Gemeinde, welche die Berechtigung zur Führung des - alten - Stadtwappens verlor. Dies galt sinngemäß auch für das bisherige Wappen der Gemeinde Weißenbach.
Das neue Stadtwappen von Liezen wird wie folgt beschrieben: „In rotem Schild eine mit unregelmäßiger Silhouette bis ins Schildhaupt ragende silberne Felswand, belegt mit einem abwärts gekehrten grünen, sich zweimal krümmenden und rot feuerspeienden Lindwurm." (Amt der Steiermärkischen Landesregierung, 2016).
SonstigesStadterhebung
- Ab / Am
- 01.06.1947
Auf Grundlage der Steiermärkischen Gemeindeordnung kann durch Verordnung der Landesregierung Gemeinden, denen eine überragende Bedeutung zukommt, das Recht zur Führung der Bezeichnung "Stadtgemeinde" verliehen werden. Mit dem Recht zur Führung der Bezeichnungen "Stadtgemeinde" oder "Marktgemeinde" sind keine weiteren Rechte verbunden. In der Regel sind folgende Voraussetzungen erforderlich: Stadtgemeinden sollen sich vor allem auf Grund einer bedeutenderen Funktion als zentraler Ort eines größeren Umlandbereiches von den übrigen Gemeinden unterscheiden, wie ja das Kriterium der zentral örtlichen Bedeutung auch für den historischen Stadtbegriff eine wesentliche Rolle spielte. Die Gemeinde muss hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Bedeutung, ihrer Bevölkerungszahl, ihres baulichen Gefüges und ihres kulturellen Gepräges überragende Bedeutung besitzen. Mit Landtagsbeschluss vom 02.04.1947 wurde das damalige Dorf Liezen mit Wirkung vom 01.06.1947 zur Stadt erhoben, ohne jemals den rechtlichen Status eines Marktes erlangt zu haben. Die entprechende große Feier fand erst am am 13. September 1947 statt.
Antrag zur Markterhebung
- 22.09.1871
Das bauliche Werden der Stadt
- 1938 - 1945
Die bauliche Entwicklung, die dazu geführt hatte, aus dem früheren Dorf eine Stadt entstehen zu lassen, schildert der ehemalige Stadtchronist Rudolf Polzer wie folgt:
Vorwort
Die Jahre 1938 und 1939 brachten, abgesehen von der so großen politischen Wende, für das noch kleine Liezen den Beginn eines neuen Zeitabschnittes. Der Ort Liezen war nach seiner alten Funktion als Knotenpunkt an Straßen mit Einkehr- und Nächtigungsmöglichkeiten ab 1850 der Sitz von Behörden und Amtern geworden. Die neue Zeit nun brachte eine Industrieanlage und damit war der Bau von eigenen Siedlungen für dieses Werk notwendig geworden. Während dieser neuerrichtete Betrieb im Osten des Ortskerns entstand, wurde diese "Werksiedlung" im Westen auf bisherigen Acker- und Wiesengründen geschaffen.
Vor 1938 gab es in Liezen nur sehr wenige Wohnungen für Bedienstete eines Betriebes, Amtes oder Handwerksbetriebes. Ausnahmen waren lediglich das Forsthaus der Bundesforste in Hasseg, Ortsteil Pyhrn, und das Haus Hauptstraße 37, welches zwar nicht nach Vulgonamen, sondern allgemein als "Kanzler-Arbeiter-Heim" bezeichnet wurde. Damit war die Kanzler-Mühle gemeint, die ungefähr dort stand, wo später am Pyhrnbach die Baustoffhandlung Quester stand. Als richtiges Wohnhaus hatte die Großeinkaufsgenossenschaft östlich des Bahnhofes Liezen Unterkünfte für ihre Mitarbeiter geschafffen.
Die Mitarbeiter in der Land- und Forstwirtschaft waren auf den Bauernhöfen mit Wohnräumen versorgt, ebenso das Personal der Gasthöfe, der Handwerksbetriebe und des Handels beim Arbeitgeber oder selten auch privat untergebracht.
Die ersten Siedlungen
Hier soll nun der einzig Berufene zu Wort kommen. Helmut Lackner erläutert uns in seinem Buch "Der soziale Wohnbau in der Steiermark 1938 - 45" ganz deutlich:
"Die heute zur VOEST- Alpine gehörige Hütte Liezen entstand in den Jahren 1940 - 42 nach der Zusammenlegung der Blechwalzwerke Wasendorf und Rottenmann, deren Stahlwerke aufgelöst und in Liezen konzentiert wurden. Während des Zweiten Weltkrieges erzeugte Liezen mit einem 17 Tonnen Martinhofen und drei Elektrostahlöfen vor allem Gußteile für Fahrzeug- und Motorenteile. Zum Sitz der neugegründeten Siedlungs-AG für diese Industriebetriebe wurde jedoch das Blechwalzwerk Schmiedhütte Krems an der Donau gewählt.
Die Siedlung Liezen der Gemeinnützigen Donau - Ennstaler Siedlunga AG (Gedesag) von Architekt Dr. Klaudy und Ing. Lippert - die einzige in der Steiermark - bildet im Westen der Ortskernes zwei große Vierkanthöfe aus 38 Zweispännern und mit insgesamt 152 Wohnungen. Der leichten Hanglage entsprechend sind die Häuser höhengestaffelt und teilweise dreigeschossig. Abgesehen von der vorhandenen Baumassengliederung durch Vor- und Zurückspringen der Häuerfronten, Eck- und Fassadenerker, gewölbte Durchfahrten und einer neunbogigen Arkadenreihe im NO- Eck mit dahinterliegendem Kaufladen sind vom ursprünglichen Fassadenkonzept nur mehr Reste der Eckquaderung und der geohrten Türumrahmung vorhanden bzw. überhaupt ausgeführt worden. Die Walben- und Schopfwalmdächer verleihen den beiden Baublöcken einen geschlossenen Eindruck und beinahe wehrhaften Charakter."
Diese Wehrhaftigkeit ist am besten an den Süostecken der beiden Wohnblöcken an den Kreuzungen mit der Grimminggasse und dem Dr. Karl-Renner-Ring zu sehen. Diese Wohnungen stellten in dieser Zeit eine Verbesserung der Wohnqualität dar. Gab es damals kaum Wohnzimmer, so war hier die Wohnküche der Mittelpunkt der Einheit. Dazu kamen noch ein Schlafzimmer und ein zusätzlicher Raum, ein kleiner Vorraum, WC und Badezimmer. Manche Wohnungen hatten zwei zusätzliche Räume und auch einen Abstellraum. Die einzelnen Häuser wurden bis 1955 als Werksiedlung 1 - 38 bezeichnet. Bedingt durch den Vorrang der Rüstungsindustrie hatten die Badezimmer statt der Wannen oft nur Duschbecken und die Elektroinstallation war mit Aluminiumleitungen verlegt. Lediglich der 1. Block (Norden) hatte mit Ausnahme der Südseite verputzte Außenwände, aber auch das heutige Haus Siedlungsstraße 10.
Ungefähr in der gleichen Zeit errichtete die GEDESAG den "Meisterblock", eine kleine Reihe von vier zweigeschossigen Wohnhäusern. Hier sollten nur jene Bediensteten untergebracht werden, die man fallweise dringend benötigte. Daher die Lage in der Werkstraße mit den Nummern 2, 2a, 4 und 4a.
Über die Entstehung jener zweiten Siedlung dieser Zeit, die Südtirolersiedlung (heute Südtirolergasse 1 - 12) berichtet uns Helmut Lackner:
"Die Südmärkische Heimstätte war mit 188 Wohnungen am Südtiroler- Wohnbauprogramm in der Steiermark beteiligt, was einem Anteil von 43,8% am Gesamtwohnungsbestand der Heimstätte entspricht. Die Wohnbrauten der Südmärkischen Heimstätte, deren Planungsarbeit in engster Zusammenarbeit mit dem Gauheimstättenamt erfolgte, stellen sicher das Optimum des nationalsozialistischen Wohnbaues in der Steiermark dar. Die 60 Wohnungen mit 12 Zweispännern und 40 Wohnungen sind dabei eine Ausnahme, da sie den geplanten "Neue - Heimat - Siedlungen" angeglichen sind. Die Liezener Siedlung hatte zu dem auf Grund der vorzeitigen kriegsbedingten Fertigstellung im Jahr 1943 einige Ausführungsmängel aufzuwiesen, die den folgenden Bericht ergab: Die Bauausführung ist schlecht und unsachgemäß. Nach dem Kriege, sobald Ersatzbauten errichtet werden können, sind die Wohnhäuser zur Gänze abzutragen."
Zu diesem Befund ist anzuführen, dass in der Nachkriegssituation an einen Abbruch nicht zu denken war und dass ja auch jedes Provisorium zu einem definitiven Zustand wurde. Die Siedlungsgenossenschaft - nun "Heimstätte Graz" - genannt, ließ aber 19 dieser Häuser gründlich instandsetzen, wobei auch die Kellergeschosse einer gründlichen Renovierung unterzogen wurden.
Die GEDESAG errichtete noch eine weitere kleine Siedlung, die nach jenem Bauernhaus, von dem die notwendigen Gründe gekauft wurden, "Kreuzhäusler - Siedlung" benannt wurde. Es handelte sich hier um vier doppelgeschossige Wohnhäuser, die für die leitenden Ingenieure geschaffen wurden. Heute sind darunter die Häuser Ausseerstraße 57, 59, 61 und 63 (C-Nr. 337 - 340) zu verstehen. Für weitere Führungskräfte der Schmidhütte wurden aber auch die Häuser Birkenweg 1, 5 und 12 errichtet. Vor allem das Wohnhaus Birkenweg 1 wurde lange noch als die "Direktor- Villa" bezeichnet. Die dazugehörigen C. Nummern lauten 341 - 343. Die letzen Gebäude, die von dieser Wohnbaugenossenschaft gebaut wurden, waren die sogenannten "Massivbaracken", heute in der Roseggergasse die Nummern 11, 13 und 15. Das erste dieser Wohnhäuser wurde lange Zeit von der Hütte Liezen als Lehrlingsheim verwendet.
Für einen Autobahnbau wurden in diesen Jahren Vorarbeiten erbracht, der über den Pyhrnpass und weiter in Richtung Weißenbach bei Liezen führen sollte. Dafür wurden zumindest vier schöne Häuser gebaut, von denen heute drei am Waldweg und eines in der Salzstraße zu finden sind. Ihre Orientierungsnummern sind Waldweg 8, 10 und 12 und Salzstraße 20.
Die damalige Bezirksverwaltung, Landratsamt genannt, erbaute in diesen Jahren ein Haus für ihre Bediensteten. Heute trägt dieses Haus die Bezeichnung Grimminggasse 20. In diesem Falle ist bekannt, dass hierzu von den Deutschen Bau- und Bodenbank ein Kredit von 143.000 Reichsmark gewährt wurde. Es kann aber angenommen werden, dass auch andere Wohnbauten ähnlich finanziert wurden. Als Rechtsnachfolger übernahm diese Wohnungen nach 1945 die Bezirkshauptmannschaft.
Darüber hinaus gab es in dieser schweren Zeit keine weiteren Wohnbauten. Es ist nur noch zu ergänzen, dass auch das damalige Wirtschaftsamt-, später Fürsorge- und Finanzamt, heute Vermessungsamt (Ausseer Straße 70, C-Nr. 321) gebaut wurde. Auch die Amtsräume, Garagen und Werkstätten der Baubezirksleitung, nun Hauptstraße 41B und 43, sowie der ehemalige Seuchenschlachthof, Selzthaler Straße 18, wurden in diesen Jahren errichtet.
Antrag zur Stadterhebung
- 06.12.1946
Am 06.12.1946 beantragte der Gemeinderat der Ortsgemeinde Liezen in einem Schreiben an die Landeshauptmannschaft für Steiermark in Graz die Erhebung der Ortsgemeinde Liezen zur Stadtgemeinde. Als Begründung wird die wirtschaftliche Bedeutung und die Lage als Verkehrsmittelpunkt angeführt.
In der von Schulrätin Margarete Aigner verfassten Festschrift zur Stadterhebung wird über Liezen folgendes ausgeführt:
Liezen hat gegenwärtig 4.606 Einwohner und 373 Häuser. In den letzten 10 Jahren entstanden 76 Neubauten, darunter die Werksiedlung mit 171 Wohnungen.
In Liezen befinden sich die Bezirkshauptmannschaft, der Bezirksschulrat, das Bezirksgericht, das Finanzamt, das Baubezirksamt, das Arbeitsamt, das Bezirksgendarmeriekommando, ferner die Kammer für Handel und Gewerbe, die Bezirksbauernkammer, ein Postamt, ein Notariat, das Vermessungsamt, das Eichamt.
Die sechsklassig gemischte Volksschule mit drei Parallelen zählt 486 eingeschriebene Schüler. Die seit 1947 bestehende Hauptschule wird ab Schulbeginn 1947 zwei Klassen führen.
Im Orte befinden sich drei Ärzte, ein Dentist, eine Apotheke, eine Drogerie, eine Zweigstelle des ÖRK, ein Rechtsanwalt, ein öffentliches Schwimmbad, ein Wannenbad, weiters die Alpenländische Kunstkeramik (goldene Weltausstellungsmedaille London, Barcelona), eine Schafwollwarenfabrik, die Großeinkaufsgenossenschaft, eine Buchhandlung und Buchdruckerei, sieben Kaufgeschäfte, eine Schuhhandlung, drei Trafiken, drei Fleischhauer, zwei Bäcker, ein Konditor, ein Kaffeehaus, eine Sodawassererzeugung, ein Bierdepot, zwei Friseure, ein Photograph, zwei Uhrmacher, ein Radiogeschäft, zwei Hafner, ein Zimmermeister, ein Lederhosenerzeuger, ein Kino, 22 Wirte, zwei Schmiede, ein Schlosser, zwei Spengler, zwei Wasserleitungsinstallateure, drei Mechanikerwerkstätten, zwei Elektroinstallationsgeschäfte, ein E-Werk, eine Säge, eine Kunstmühle, drei Maler, ein Maurermeister, ein Weißgerber.
Beschluss der Landesregierung
- 02.04.1947
Ennstaler Leistungssschau
- 13.09.1947 - 21.09.1947
Festprogramm:
13.09.1947 Tagung der Bürgermeister und Lehrer des Bezirkes Liezen
Stadterhebungsfeier
Feierliche Eröffnung der Leistungsschau in der Volksschule
Heimatabend im Saal der Hütte Liezen
14.09.1947 Weckruf
Wettbewerbe der Volkstanz und Volksmusik
Gottesdienste: Feierliches Hochamt in der Stadtpfarrkirche und ev. Festgottesdienst im Kinosaal
Festzug
Preisverteilung der Wettbewerbe
Freilichtaufführung des Volksstückes "Hoamat" im Dumbapark
Veranstaltungen:
15.09.1947 Tagungen der Baumeister und Architekten sowie des Fremdenverkehrsverbandes Enns- und Paltental
Platzkonzert der Liezener Bauernkapelle
Ennstaler Modenschau im Hotel Post
16.09.1947 Tagung der Musiklehrer der Ennstaler Musikvereinigung
Serenadenabend im Dumbapark
17.09.1947 Märchennachmittag "Das Wunderpfeiferl"
Platzkonzert der Admonter Blaskapelle
18.09.1947 Tagung des Handels
Festliches Abendkonzert im Hotel Post
19.09.1947 Platzkonzert der Lassinger Bauernkapelle
20.09.1947 Tagung des Gewerbes
Heimatabend der Heimat- und Trachtenvereine des Bezirkes Liezen
21.09.1947 Schlusssitzung der Aussteller im Hotel Post
Kasperltheater auf der Festwiese
Ennstaler Modenschau
Aufführung des Volksstückes "Die Wilderer-Toni" durch die Heimatbühne Admont
Feier zur Stadterhebung
- 13.09.1947 - 21.09.1947
50 Jahre Stadt Liezen
- 12.09.1997 - 14.09.1997
60 Jahre Stadt Liezen
- 12.01.2007
70 Jahre Stadt Liezen
- 01.06.2017 - 03.06.2017
75 Jahre Stadt Liezen
- 30.07.2022
Für Samstag, den 30. Juli 2022 war ein großes Volksfest am Kulturhausplatz und in der Fußgängerzone geplant. Das Programm: 11.00 Uhr feierliche Eröffnung mit Bieranstich und Frühschoppen bei der Bühne am Kulturhausplatz, 11.00 bis 19.00 Uhr großes Kinderprogramm „Kidsmania" auf der Fläche des Eislaufplatzes, 13.00 bis 17.00 Uhr musikalische Unterhaltung mit „Die Ausseer", 19.00 Uhr Sommernachtskonzert der Stadtmusikkapelle Liezen, 21.00 Uhr Konzert der Boogie Beasts. Alle Besucher erhielten vor Ort einen Gutschein für ein Essen
Anlässlich des Jubiläums der Stadterhebung vor 75 Jahren wiederholte Radio Freequenns eine Sendereihe, die der Liezener Stadtarchivar und langjährige ehrenamtliche Radiomacher Karl Hödl mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen dieses Ereignisses aufgenommen hat. So ist z. B. am 19. Juni das Gespräch mit Altbürgermeister Rudolf Kaltenböck und der langjährigen Gemeinderätin und Lehrerin Christine Stipanitz und am 3. Juli jenes mit den Liezener Unternehmern Wolfgang Überbacher und Susanne Aigner-Haas zu hören.
Quelle: LIEZENBEWEGT, 32. Folge, Juni 2022, S.22.
GebäudeGassner-Mühle
- Errichtet
- 1847
- |
- Adresse
- Brunnfeldweg 43
- |
- Lage
- Beim bäuerlichen Anwesen vlg. Untergeier am Röthbach.
Die Gassner-Mühle wurde 1847 von den Besitzern Untergeier und Obergeier errichtet und noch bis 1974 betrieben. Danach verfiel sie zunehmend. Das Bundesdenkmalamt hat mit Bescheid vom 6. Dezember 1978 festgestellt, dass die Erhaltung der Mühle im öffentlichen Interesse gelegen ist. Nachdem eine Einigung mit den damaligen Besitzern Franz und Elisabeth Gassner erzielt wurde, konnte die Mühle mit Unterstützung durch das Bundesdenkmalamt und die Stadtgemeinde im Jahre 1993 renoviert werden. Sie war damals voll funktionsfähig.
SonstigesCafé Konrad
- Von
- 1988
- |
- Bis
- 2016
1988 übernahm Franz Konrad jun. das Lokal am Hauptplatz 3 von seinem Vater. Zuvor war er acht Jahre auf verschiedenen "Traumschiffen" unterwegs. Er gestaltete das Lokal zu einem Pub-Cafè um und man konnte sein bekanntes "Liezener Törtschen" sowie kleine Imbisse genießen.
SonstigesOrtho & Schuh
- Ab / Am
- 2009
Einzelhandel mit Schuhen und orthopädischen Erzeugnissen am Standort Hauptstraße 38 (übernommen von Mayerhofer, ehemals Seebacher). Firmenbuchnummer: FN 323878 t. Beginn der Rechtsform: 19. 2. 2009
Geschäftsführer und Gesellschafter sind Isabella Liegl-Straßer und Martin Duchkowitsch, Orthopädieschuhmachermeister.
Gesundheitswochen
- 03.02.2014 - 28.02.2014
GebäudeHauptstraße 38
- Adresse
- Hauptstraße 38
- |
- Lage
- Ehemalige Hausnummer Liezen 9.
Schuhe Seebacher
Ortho + Schuh GmbH, Geschäftsführerin Isabella Liegl-Straßer und Nicolas Straßer
SonstigesPflegedrehscheibe des Landes Steiermark
Einrichtung des Landes Steiermark zur Information über alle Fragen der Pflege.
Büro in Liezen am Standort Admonterstraße 3, betreut von Anita Lengdorfer und Alexandra Rauch.
GebäudeAm Salberg 30
Von 1956 bis 1970 befand sich in diesem Gebäude der als Ausflugsziel beliebte Berg-Gasthof Untersaler der Besitzer Wilfried und Margaretha Sarlay.
SonstigesHauptschule - Neue Mittelschule - Mittelschule
- Ab / Am
- 1947

Der steigende Bildungshunger der Bevölkerung, aber auch die damals schwierige Verkehrsverbindung nach Rottenmann, wo die erste öffentliche "Bürgerschule" des Schulbezirkes Liezen existierte, ließen die Idee eine eigene Hauptschule in Liezen zu errichten, reifen. So ergriffen während der Nachkriegszeit der damalige Bürgermeister Franz Wimmler und Bezirksschulinspektor Josef Benischke die Initiative. Ihr Vorhaben konnte schließlich mit Erlass vom 27. Jänner 1947 verwirklicht werden.
Da schlichtweg die Platznot keine andere Wahl ließ, begann der Unterricht am 11.03.1947 mit einer Klasse im zweiten Stock der Volksschule. Diese Klasse umfasste 52 Schüler. Gleichzeitig wurde Herr Fachlehrer Hugo Czeike aus Donawitz zum provisorischen Leiter ernannt. Im folgenden Schuljahr 1947/48 gab es 2 Hauptschulklassen und 12 Volksschulklassen in Liezen. Diesen 14 Klassen standen aber nur 7 Klassenräume zur Verfügung. Diese Situation konnte durch Vor- und Nachmittagsunterricht bewältigt werden.
Am 01.11.1948 übernahm Hauptschullehrer Alois Weiß aus Graz die Direktion. Für die 4 Klassen im Schuljahr 1948/49 mit 165 Schülern standen nur 3 Räume zur Verfügung. Durch die intensiven Bemühungen von Bürgermeister Karl Wimmler entschloss man sich, an der Südseite der Volksschule einen Zubau zu errichten. Im Schuljahr 1949/50 standen für 7 Klassen wieder nur 3 Räume zur Verfügung, weshalb der Unterricht nach einem 14-tägigen Stundenplan abgehalten werden mussten. Außerdem stellten die Naturfreunde einen Raum in ihrer Baracke zur Verfügung.
Zu Schulbeginn 1950/51 konnte der Zubau bezogen werden, dadurch war die ärgste Raumnot behoben.
Am 10.10.1950 wurde Direktor Alois Weiß in den Landesschulrat versetzt und als Nachfolger Ferdinand Kraft bestellt. Erst im Jahre 1954 befasste sich der Ortsschulrat mit der Feststellung des Raumbedarfs für den Neubau einer Hauptschule. Direktor Kraft sprach sich gegen einen weiteren Ausbau der Volksschule aus und brachte die Idee eines eigenen Hauptschulgebäudes ein. Am 14.10.1957 wurde dann tatsächlich der Bau dieses Gebäudes begonnen.
Umso größer war dann die Enttäuschung, als Bürgermeister Karl Wimmler am 06.11.1958 bekanntgab, dass die Absicht bestehe, das im Bau befindliche Hauptschulgebäude einer neu zu errichtenden Mittelschule zur Verfügung zu stellen. Nach Protesten der Bürgermeister des oberen Ennstales entschied das Ministerium im Jahre 1959, dass die Mittelschule in Stainach bleiben solle, wo sie bereits bisher war. Mit dieser Entscheidung ging ein 20 Jahre dauernder Schulstreit zu Ende. Zu Schulbeginn 1960/61 konnte das neue Gebäude bezogen werden. Im Klassentrakt gab es 9 Klassen, 1 Zeichensaal, 1 Physiksaal, 1 Küche, 2 Werkräume, Direktion mit Konferenzzimmer und 6 Lehrerkabinette. Der Turnsaal umfasste einen Turn- und einen Festsaal mit Bühne, Arztzimmer, Geräteraum und im Untergeschoß einen Gymnastikraum, sowie Wasch- und Umkleideräume.
Die Hauptschule wurde bis 31.12.1968 von OSR HD. Ferdinand Kraft geleitet, die Schülerzahl war auf über 500 Jugendliche angewachsen. Mit 01.01.1969 übernahm SR Karl Falb, von der Hauptschule Irdning kommend, die Leitung. Aufgrund der ständig steigenden Schülerzahl war das 1960 eröffnete Gebäude nach 10 Jahren bereits wieder zu klein, sodass wieder einige Klassen Unterricht am Nachmittag hatten.
Unter Bürgermeister Johann Voglhuber konnte zu Beginn des Schuljahres 1969/70 ein Zubau zur Hauptschule mit 4 Klassen und einem gut eingerichteten Turnsaal an Direktor Falb übergeben werden, aber man nahm dafür der Schule den alten Turnsaaltrakt, und eröffnete darin ein „Volkshaus". Damit war abermals die Schulraumnot gebannt. Mit 31.12.1974 trat SR HDir. Karl Falb in den Ruhestand und übergab die Schulleitergeschäfte Herrn HHL Franz Moshammer. Mitte der Siebziger-Jahre hatte die Hauptschule Liezen über 600 Schüler.
Die Schülerzahlen blieben in den nächsten Jahren annähernd gleich, sodass die Gemeinde unter Bürgermeister Heinrich Ruff einen weiteren Zubau errichtete, der am 11.02.1983 dem damaligen Direktor OSR Franz Moshammer übergeben wurde. Mit 18.10.1984 wurde Direktor Franz Moshammer mit den Agenden eines Bezirksschulinspektors betraut. Im folgte HOL Walter Balatka als Direktor, der weitere Modernisierungsmaßnahmen setzte. So entstanden 2 Computerräume, 1 Schreibmaschinenraum, 1 neue Schulküche, ein neuer Musikraum. Der Turnsaal wurde gänzlich renoviert und ein neuer Werkraum für technisches Werken eingerichtet.
Resümee
Zusammenfassend war der Weg von der zunächst provisorischen Unterbringung im zweiten Stock des Volksschulgebäudes bis zum Bau der Hauptschule 1960/1961 von einer erdrückenden Raumnot gekennzeichnet.
Das Angebot der Stadt Liezen, mit dem im Bau befindlichen Hauptschulgebäude dem Bund auch einen modernen, allen Anforderungen entsprechenden Schulbau für ein Gymnasium zur Verfügung zu stellen, wurde nicht angenommen, da das Mittelschulprojekt Stainach favorisiert wurde.
Am Vormittag des 12. November 1960 fand im Rahmen eines Festaktes die Weihe der neuen Hauptschule statt. In seiner Festrede wies Bürgermeister Karl Wimmler auf die Schwierigkeiten bei der Durchführung des 12,2 Mio. Schilling (Euro 887.000,--) teuren Schulbaus hin. Die Kosten wurden dabei nahezu zur Gänze von der Gemeinde getragen.
Im Mai 1992 wurde die Renovierung des Turnsaales und der Zubau des Geräteraumes abgeschlossen. Im Oktober 1993 wurden an der Südseite des Schulgebäudes neue Fenster eingebaut.
2007 erfolgte der Startschuss für umfassende, über mehrere Jahre andauernde Sanierungsarbeiten am Hauptschulgebäude.
Wichtige Eckdaten
Zum Schulsprengel der MS gehören neben der Stadtgemeinde Liezen mit Weißenbach, die Gemeinden Ardning und Lassing, von der Gemeinde Aigen im Ennstal der östliche Teil der Ortschaft Fischern.
Mit dem Schuljahr 2015/16 wurden alle Hauptschulen mittels Stufenplans zu Mittelschulen umgewandelt.
Mit dem Schuljahr 2020/21 ersetzt die Mittelschule (MS) die Neue Mittelschule (NMS) als Pflichtschule für die 10- bis 14-Jährigen. Grundlage hierfür war das Pädagogik-Paket 2018.
Aktuelle Informationen befinden sich auf der Homepage der MS Liezen unter http://www.ms-liezen.at/
Direktoren
- 11.03.1947
11. 03. 1947 - 31. 10. 1948: Hugo Czeike (provisorischer Leiter)
01. 11. 1848 - 09. 10. 1950: Erich Weiß
10. 10. 1950 - 31. 12. 1968: Ferdinand Kraft
01. 01. 1969 - 31. 12. 1974: SR Karl Falb
01. 01. 1975 - 17. 10. 1984: Franz Moshammer
18. 10. 1984 - 31. 08. 2000: OSR Walter Balatka
01. 09. 2000 - 31. 10. 2017: Ernst Karner
01. 11. 2017 - 31. 08. 2018: Herwig Schüller (provisorischer Leiter)
01. 09. 2018 - Andreas Gasteiner
Eröffnungsfeier
- 12.11.1960
Lehrplan für Rodeln (Entwurf)
- 1988
Neigungsgruppe Rodeln
- 1988
Realschule
- 1991 - 2011
Die Realschule, eine Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht, Rechtsträger ist die Stadtgemeinde Liezen, wird an der Hauptschule Liezen seit dem Schuljahr 1991/92 geführt. Sie schließt an die 4. Klasse Volksschule an und umfasst 6 Schuljahre. Zwischen 5. und 6. Klasse ist ein achtwöchiges Betriebspraktikum verpflichtend vorgesehen. Die Realschule wird am Ende der 6. Klasse mit einer kommisionellen Prüfung zur mittleren Reife abgeschlossenen. Mit Beginn des Schuljahres 2011/12 wird die Realschule in die "neue Mittelschule" übergeführt, die bestehenden Klassen der Realschule werden noch bis zu ihrem Auslaufen weitergeführt.
Aufgaben
Vermittlung einer grundlegenden Allgemeinbildung Vorbereitung in besonderem Maß auf die Berufs- und Arbeitswelt Die Orientierung an Ausbildungszweigen soll die selbständige Wahl weiterer Bildungsmöglichkeiten erleichtern Enger Kontakt zu und Zusammenarbeit mit der Wirtschaft wird gesucht Besonderheiten
Teamteaching
Zweilehrersystem in Deutsch, Englisch und Mathematik, Französisch
als zweite lebende Fremdsprache Interessensdifferenzierung in der 4. Klasse
- Technisch/Naturwissenschaftlicher Bereich
- Kaufmännisch/Wirtschaftlicher Bereich
- Sozial/Humanbildender Bereich Informatik mit ECDL
Informationen zum ECDL Schülerorientierte Lernformen
- Offenes Lernen
- Projektunterricht
- handlungsorientierte und berufsbezogene Lernformen Weitere Informationen unter www.realschule.at
Innen- und Außenrenovierung
- 2007 - 2009
Nacht des Sports
- 2011
Übergang zur Neuen Mittelschule
- 2011
GebäudeGrimminggasse 6
- Adresse
- Grimminggasse 6
- |
- Lage
- Zweites Haus an der Nordseite der Grimminggasse in Richtung Westen.
Eigentümerin: Regina Lammer
Am 02.März 2026 kam es am Vormittag in diesem Haus zu einem größeren Brand, an dessen Löschung drei Feuerwehren mit 40 Personen beteiligt waren. Als Brandursache wurde von Sachverständigen ein elektrischer Defekt im Vorraum angegeben. Der Brandschaden war so groß, dass das Haus einige Zeit unbewohnbar war.
SonstigesLifestyle - Fitness Liezen
- Ab / Am
- 29.09.2001
Fitnessstudio der Brüder Peter und Valentin Steiner in der Werksstraße 21. Geschäftsform mit Stand 2020: Fitnessstudio LifeStyle Valentin und Peter Steiner GmbH8720 Knittelfeld, Dr. Federhofer-Straße 21. Fitnessstudio LifeStyle Valentin und Peter Steiner GmbH 8720 Knittelfeld, Dr. Federhofer-Straße 21
Miss und Mister Lifestyle
- 20.09.2008
Über 20 Athleten und Athletinnen stellen sich einer fachkundigen Jury zur Wahl von Miss bzw. Mister Lifestyle. Im Rahmenprogramm sind Showacts von den Europameistern im Breakdance sowie in Hip Hop und Jazzdance zu sehen.
Miss Lifestyle 2008 wurde Sabine Riegler,
Mister Lifestyle 2008 wurde Erich Rappold.
Abnehm-Studie im Damenstudio
- 06.2009
Abschlussarbeit
- 09.2009
Damen Studio
- 2010
Umbenennung
- 2013
Der Name des Studios wurde in Lifefit Gold Liezen umbenannt.
Wann die Rückbenennung erfolgte ist nicht bekannt, aber 2019 warb das Studio wieder mit dem Namen "life Style". Leiter ist noch immer Dipl. Fitnesstrainer Alexander Mxonus.
GebäudeAusseer Straße 27 a
- Adresse
- Ausseer Straße 27 a
- |
- Lage
Ehemalige Hausnummer Liezen 37 mit der Bezeichnung Pechler.
EZ 230 KG Liezen, Conscriptionsnummer Liezen 37.
Unter Urbannummer 180 der Herrschaft Rottenmann dienstpflichtig.
Erste urkundliche Erwähnung 1658.
Bisherige Besitzer:
1658: Hanuß Rebhändl
1690: Georg Eybl
1723: Martin Ernst sen.
1742: Martin Ernst jun.
1743: Philipp Paninger
1764: Hanns Paninger
1790: Johann Paninger
1820: Gemeinde
1833: Magdalena Merschkraut
1860: Elisabeth Merschkraut
1861: Stefan und Elisabeth Zechner, geb. Merschkraut
1883: Elisabeth Zechner
1890: Elisabeth Strick
1897: Filomena Hansl
1917: Karoline Tantscher
1975: Gebäude wurde abgetragen
