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An der Südwand des Hauses Salbergweg 14 befand sich eine Sonnenuhr mit Malerei. In dieser Malerei war festgehalten, dass das Haus "1618 abgebrand" war. Das Haus dürfte danach neu aufgebaut worden sein.
Quelle: Buch "Aus der Geschichte Liezens" von SR Margarete Aigner, Band 7, Seite 80.
Im Juni konnte ein Brand, der sich auf 4 Objekte erstreckte, darunter Techler und Lux (Salbergweg 14 und 16), trotz aufopfernden Einsatzes der Feuerwehr nicht erfolgreich bekämpft werden.
Quelle: Broschüre 100 Jahre Stadtfeuerwehr
Laut Mitteilungen des Landes-Feuerwehrverbandes 1926 wurden um drei Uhr früh die Liezener durch Feuerlärm geweckt, da das Stallgebäude Speckmoser vulgo Dachler in hellen Flammen stand. Nach kurzer Zeit stand das gesamte Gebäude in Brand und man konnte nur mehr das Vieh und landwirtschaftliche Geräte in Sicherheit bringen. Das Wirtschaftsgebäude Speckmoser brannte bis auf die Grundmauern nieder. Zuerst wurden Zigeuner verdächtigt, welche im Stalle logierten, doch sie erklärten, eine Frau sei in der Nacht gekommen, die Zündhölzer dabei hatte. Sie sagte, sie wolle die Mägde und Knechte wecken. Weitere Nachforschungen ergaben aber, dass die 22-jährige ehemalige Kellnerin Mitzi Bauer aus verschmähter Liebe des Sohnes Speckmoser den Brand gelegt hatte. Sie wollte sich selbst im Feuer das Leben nehmen, aber durch die Anwesenheit der Zigeuner wurde sie daran gehindert. Sie flüchtete, wurde jedoch noch im Laufe des Tages in Admont festgenommen.
Quelle: Anno Österreich
Margarete Aigner berichtet in ihrem siebenbändigen Werk "Aus der Geschichte Liezens" in Band 1, Seite 225, folgendes:
1929 vernichtete ein Brand das Gasthaus Schragl und die Nachbarhäuser Pammer und Schmied Veitl in der Admonter Straße.
Nachts brach ein Brand in der Kanzlermühle (später VÖST-Sägewerk) aus. Durch den Einsatz der Feuerwehr konnte bei eisiger Kälte ein Übergreifen der Flammen verhindert werden. Die verwendeten Schläuche mussten in den nächsten Tagen durch Erwärmen vom Eis befreit werden.
Quelle: 100 Jahre Stadtfeuerwehr
Ein Großbrand vernichtete das Anwesen vlg. Obersaler. Es herrschte Wassermangel und das Haus brannte bis auf die Grundmauern nieder.
Quelle: 100 Jahre Stadtfeuerwehr Liezen
Ein Sachschaden von mehr als eine Million Schilling verursachte ein Großbrand beim Landwirt Unterberger im Reithtal. Rund 90 Feuerwehrmännern von sieben Feuerwehren aus der Umgebung konnten verhindern, dass der Brand vom Wirtschaftsgebäude auf das Wohnhaus übergreifen konnte.
Quelle: Neue Zeit vom 10.07.1985

Am 8. Februar 2011 gegen 03:35 Uhr bemerkte ein Fahrzeuglenker auf der Selzthalerstraßer einen Brand beim Holzmarkt Deisl in Liezen und setzte einen Notruf bei der Bezirksfeuerwehrzentrale „Florian Liezen“ ab, welcher umgehend die ortszuständige Feuerwehr Liezen alarmierte. Die Erkundung ergab, dass vom Sägespäne-Silo aus eine Brandentwicklung hervorging, die sich bereits auf Schauräume, administrative Gebäudeteile sowie die Produktionshalle ausgedehnt hatte. Deshalb wurde seitens der Einsatzleitung die Nachalarmierung der umliegenden Feuerwehren veranlasst, aufgrund der raschen Brandausweitung und dem damit verbundenen Löschwasserbedarf wurde schließlich der gesamte Feuerwehrabschnitt Liezen und auch Feuerwehren der Abschnitte Irdning, Ardning und Paltental alarmiert. Der Löschwasserbedarf für den umfassenden Löschangriff wurde mittels 7 Zubringleitungen von der nahen Enns gedeckt. Zum Einsatz kamen auch 3 Wasserwerfer von Tanklöschfahrzeugen. In Summe standen 19 Feuerwehren mit 210 Mann im Einsatz, die Einsatzleitung Liezen wurde unterstützt von Bezirkskommandant, Bezirkskommandant-Stv und Abschnittskommandant.
Durch das Großaufgebot der Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf angrenzende Gebäudeteile und weitere Gebäude im unmittelbaren Gefahrenbereich verhindert werden. Personen kamen nicht zu Schaden. Eine Feuerwehrfrau erlitt bei den Löscharbeiten eine leichte Rauchgasvergiftung und wurde vom anwesenden Notarztteam aus Rottenmann vor Ort versorgt. Die Löscharbeiten dauerten bis Mittag an. Brandursache war ein Rückbrand vom Heizkessel in den Silo. Durch die Hitze griff das Feuer auf die Fassade ds Silos und in weiterer Folge auf die Produktionshalle über. Der Schaden wurde auf zwei Millionen Euro geschätzt.
Im Einsatz waren:
Abschnitt 04/Liezen: FF Liezen, FF Döllach, FF Lassing, FF Stainach, FF Weißenbach, FF Wörschach, BtF MF Liezen, FF Pyhrn
Abschnitt 03/Irdning: FF Irdning, FF Aigen
Abschnitt 06/Paltental: FF Rottenmann, FF Selzthal, FF Dietmannsdorf, FF Bärndorf, FF Trieben
Abschnitt 01/Ardning: FF Ardning, FF Wenig, FF Hall
Bezirksfeuerwehrkommandant, Bezirkskommandant-Stv, Abschnittsfeuerwehrkommandant, Bezirksfeuerwehrarzt, Bezirkspressebeauftragter.
Rotes Kreuz Rottenmann mit 1 NEF und 1 RTW
Energie Steiermark
Straßenmeisterei
Polizei
Im Hotel-Restaurant Schnuderl kam es am Abend zu einem Kaminbrand im Keller. Angestellter bemerkte den Rauch und alarmierte die Feuerwehr. Die Gäste wurden von Mitarbeitern ins Freie gebracht und innerhalb kurzer Zeit konnte die Feuerwehr den Brand löschen.
Quelle: Kleine Zeitung, 19.08.2020
Der Alarm ging Sonntagvormittag, dem 09.08. ein. Im Bereich der Brunnalm war ein Waldbrand ausgebrochen. Die Einsatzkräfte lokalisierten den Brandort und begannen mit der Brandbekämpfung. Seither stehen die Freiwillige Feuerwehr Weißenbach bei Liezen, die Flugdienststaffel Steiermark Nord (Feuerwehr Aigen im Ennstal) und ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Der Brand wird von den Kräften, ausgerüstet mit Löschrucksäcken und Schanzwerkzeugen, in Schach gehalten. Bis Sonntagabend war noch kein „Brand aus" ergangen.
Quelle: Kleine Zeitung Ennstal vom 11.08.2026, S. 20.
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